Henry persönlich

Stewart O'Nan

Gut sechs Jahre nach 'Emily, allein' erzählt der amerikanische Bestsellerautor jetzt die Geschichte ihres Ehemanns Henry.

Der ist mit 74 Jahren fünf Jahre älter als seine Frau Emily, mit der er in Pittsburgh lebt. Ihre Kinder sind schon länger weggezogen und das Paar hat sich in seinem Ruhestand eingerichtet. Gemeinsam erledigen die Ehepartner den Haushalt, die regelmäßigen Einkäufe und pflegen Kontakte mit den Nachbarn.

Henry repariert alles, was im Haus so nach und nach kaputtgeht und engagiert sich darüber hinaus im örtlichen Kirchenvorstand. Zu den Höhepunkten in Henry und Emilys Leben zählen aber auf jeden Fall die mehr oder minder regelmäßigen Restaurantbesuche.

Insgesamt ein wirklich unaufgeregter Blick auf das Alter(-n) mit einer im Lauf der Geschichte immer sympathischer werdenden Hauptfigur. Neben vielen Aspekten, die das Leben der amerikanischen Mittelschicht zeigt, gelungener Szenen dieser Ehe, dürften auch hierzulande zahlreiche Leser einige Gemeinsamkeiten mit Henry entdecken. Wieder ohne größere dramatische Wendungen, aber einfühlsam und auch unaufgeregt erzählt. (Quelle: Verlagsmeldung)

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